Donnerstag, 19. Januar 2017

RUMS #3 / 2017 - irgendwas ist immer



Ich wollte keine Vorsätze und Wünsche für 2017, und dabei bleib ich auch. Aber ein Motto kann nicht schaden, und jetzt habe ich eins gefunden, was hier passt, wie Po auf Eimer: irgendwas ist immer. Das wird mein Motto, dann schaff ich es vielleicht auch, mich viel weniger zu ärgern, über nichtsnutzigen Kram aller Art, der mir im Alltag so widerfährt.
Genau. Wenn nämlich nix mehr ist, ist das Leben vermutlich vorbei. Das ist (wenn ich nicht gerade den schwarzen Hund danach frage) keine erstrebenswerte Alternative. Also nehm ich lieber den Alltagswahnsinn, mit allem, was dazu gehört. 
Daher jetzt auch auf Shirt:


 Irgendwas ist immer? Genau, deshalb steht das Halsbündchen rechts auch so doof ab, weil Frau Paula es nicht genug gekürzt hat. Machtjanix, das auftrennen von Ovinähten gehört zu meinen bevorzugten Tätigkeiten bei Langeweile. Nicht.
 ... aber das abstehende Bündchen da nervt mich noch viel mehr. Seufz.
Auch schön: wenn nicht mehr genug Stoff da ist, um das Saumbündchen im Fadenlauf zuzuschneiden, und ich dann noch dazu nicht genug dehne. Fakefalten im letzten Fünftel sehen ja soooo toll aus *umfall*. Noch ne Ovinäht zum trennen an langen dunklen Winterabenden. Doppelseufz.
Ich liebe es trotzdem. Das ist mein weltliebster graumelangeton, ich steh sehr auf den Ton-in-Ton Plott dazu, und wenn ich den Spruch seh, muß ich grinsen. Mehr geht nicht, das Shirt ist ein Volltreffer mit kleinen Mängeln.

Plott von shhhout über Makerist, supertoller Doubleface-Jersey, schön schwer und kuschelig, über kekero. Flockfolie von der plottermarie, Schnitt Frau Bente von schnittreif, ohne Teilung und Tasche. 
Lieblingsshirtfaktor: extrem hoch.
RUMS.
Euch allen ein schönes Winterwochenende.