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RUMS #50/2017 - 12 Blöcke sind geschafft.

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Unglaublich. Das Jahr ist fast rum, und ich werde es wohl nicht sehr vermissen, wenn es weg ist. Es gab in meinem familiären Umfeld deutlich mehr Schatten, als Licht und wenn ich in die Zeitung gucke oder Nachrichten höre, wird mir himmelangst, manchmal.
Ein paar Highlights waren glücklicherweise auch dabei, zum Beispiel hat meine weltliebste Band ein neues Album gemacht und eine gloriose Tour dazu gespielt. Und ich war dabei, mein erstes Konzert in Berlin, zu dem ich nicht angereist bin. Das war sehr toll, ich bin auch zehn Tage danach noch sehr selig. Ein anderes Highlight zieht sich durch das ganze Jahr, und hat mir eine neue Nähleidenschaft beschert: Patchwork. Eigentlich will ich das ja schon ganz lange mal machen, aber irgendwie habe ich nie richtig den Zugang gefunden, bis ich Ende letzten Jahres zufällig über eine tolle Aktion gestolpert bin: 6 Köpfe, 12 Blöcke. Sechs Patchworkspezialistinnen, die über das Jahr verteilt je zwei Blöcke vorstellen, ein Tutorial schreiben und da…

RUMS #47/2017 - auf der Zielgeraden

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... mit dem Großprojekt.  Heute: die Blöcke September (Bears Paw) und Oktober (Joseph's Coat). Heute mit Tageslicht, dafür nicht gebügelt. Irgendwas ist ja immer, näch.
 die Bärentatze. Gefällt mir sehr, auch wenn die Äpfel leider in diesem Bild seitlich liegen. Alternativ könnten die Birnen liegen, mal sehen, wie es am Ende im finalen Top wird. Von den Äpfeln habe ich jetzt echt so gut wie nichts mehr übrig, und die Farbstellung gibt es (derzeit?) nicht mehr nachzukaufen. Heul. Die anderen drei Musterstoffe sind ebenfalls die immer wieder kehrenden Stoffe. Beim Joseph's Coat kamen noch ein paar dazu.... ... den finde ich wirklich wunderhübsch. Er erinnert mich an die Blume des Lebens, und der Quiltstich, den Nadra von ellis & higgs  verwendet hat, gefällt mir ganz ausgezeichnet dazu - Muße, von Hand zu applizieren, habe ich aktuell schlicht gar keine. Ich bitte, die noch nicht abgeschnittenen Fäden zu ignorieren. Die große Liese hat meine Fadenschere verkramt, und immer…

Vier Jahre Lieserich

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Unglaublich. Der Lütte ist jetzt "nicht mehr klein", nein. Er ist vier, mit vier ist man groß, das wußten schon die Liese und die Pippi beim erreichen dieser magischen Zahl.
Manchmal kommt es mir vor, als sei das erst gestern gewesen: Oktober 2013, zehn Tage Lieserich


Der "Bauchfrosch". Heute finde ich den Namen albern, aber die Schwangerschaftshormone scheinen irgendwie den abgeklärten, rationalen Teil meines Kopfes heftig bombardiert zu haben. Macht nichts, ich war immer gerne schwanger, und ein bißchen den Kopf in den Wolken darf man in dieser besonderen Zeit schon haben *find*.
Die Umstände seiner Geburt waren ja nun nicht die erfreulichsten. Ich kann mich auch vier Jahre später noch daran erinnern, wie skurril ich das fand, mit 40-Wochen-Kulle durch den strömenden Regen zur S-Bahn zu rollen, naiverweise anzunehmen, dass einem irgendjemand mit der dicken Plautze vielleicht einen Sitzplatz anbietet (ey! Hier ist Balin! ) und dann morgens um halb acht völlig durc…

RUMS # 41/2017 - Anschluß ans Großprojekt

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Puh, das Jahr ist eigentlich gelaufen, oder? Ich bin gefühlt ungefähr bei Ende August, der Kalender erzählt mir was von beinahe Mitte Oktober und ich fühle mich gehetzt bei dem Gedanken, was alles noch zur Erledigung ansteht in diesen letzten Wochen 2017.  Zum nähen komme ich dabei auch viel weniger, als ich gerne möchte, und so ist es auch kein Wunder, dass ich im Großprojekt 2017, dem großartigen 6 Köpfe 12 Blöcke QAL auch noch im Spätsommer festhänge. Mein Septemberblock ist noch im werden, aber Juli und August sind fertig, und damit habe ich auch mal wieder einen RUMS
Voilá - der Snail's Trail (Juli) und der Card Trick (August)

Schummerige Fotos, stilecht zum RUMS. Eigentlich leuchten die Farben natürlich viel mehr, aber Fotos bei Tageslicht waren gerade nicht drin. Ich muß Kompromisse machen, sonst komm ich zu gar nichts mehr.
Mein Septemberblock, die "Bärentatze", ist schon ganz gut fortgeschritten, so dass ich zuversichtlich bin, den Anschluß nicht zu verlieren…

RUMS # 38/2017 - eine neue Tasche muß her

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... sofort, natürlich, ist klar. Schnellmal, ihr kennt das?
Die Messe stand vor der Tür, und ich wollte eine Tasche, in die ich auch hochkant ein A4 Format reinkriege, ohne viel Schnickschnack und schnell zu nähen. Den Schnitt hatte ich schnell, eine Kaisa von Näähglück sollte es werden.
Und dann lag hier dieser wunderschöne Taschenstoff von kekero, zweiseitig, also perfekt für "ich hab eigentlich null Zeit, ich will aber trotzdem eine neue Tasche für die Messe haben". Wenn der Stoff zweiseitig ist, muß ich keine Innentasche nähen, und es sieht trotzdem gut aus. Soweit der Plan...

Ja. Das mit dem denken übe ich dann mal noch wieder.
Dass bei einem Stoff mit zwei rechten Seiten die innen liegenden Nähte der Tasche nicht so superhübsch aussehen, so lange ich da nicht ein Webband drüberlege, oder mir was anderes einfallen lassen - geschenkt. Darum wollte ich mich dann nach der Messe kümmern. Woran ich nicht gedacht hatte, war die Tatsache, dass so eine Tasche ja auch eine Oberk…

Muttergefühle.Zwei - Mamas Buch issas

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... sprach die Mini und kam mit meinem Exemplar von Muttergefühle.Zwei in die Küche gerannt.
Wie recht sie hat. Mamas Buch issas, und zwar nicht nur, weil es mir gehört. Es ist genau mein Ding, wie es der erste Teil auch schon war. Den hatte meine Mutter mir vor unglaublichen sechs Jahren zur Geburt der Pippi geschenkt, und mich damit zeitweise wirklich vor dem Durchdrehen und dem endlosen Bad in Selbstzweifeln, ob ich das mit den Kindern wohl hinbekomme, ohne selbige dabei zu beschädigen, bewahrt. Unbezahlbar an Tagen, die eigentlich nur aus Clusterfeeding, Schlafgewand bis 14:30 Uhr, ungewaschenen Haaren und totalem Chaos bestanden. Und davon gab es viele, im Herbst 2011.


Muttergefühle. Gesamtausgabe habe ich insgesamt selber drei Mal gelesen (auch, als die Kinder drei und vier unterwegs waren, kamen die OhGottohGottohGottdasschaffeichnie-Attacken wieder), und bestimmt doppelt so oft verschenkt. Ein Standardwerk, zumindest hier. Ich mag die Schreibe von Rike Drust wahnsinnig gern, u…

RUMS # 35/2017 - maritim in Niederbayern und ein letztes Mal im Sommer

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... der, zumindest hier, echt nicht so richtig einer war. Auch, wenn wir heute nochmal knapp 30° hatten und ich das Vlielandkleid insgesamt doch vielleicht fünf Mal anhatte, vielleicht sogar sieben Mal, seit Mai. Richtig Sommer geht in meinen Augen trotzdem ganz anders.

So, wie er bei Susi zum Beispiel war, wo diese Bilder entstanden sind, nachdem es ja in SPO etwa zwei Stunden lang warm genug für das Kleid gewesen war, wir das also einfach nicht geschafft haben.
Aber bei unserem Besuch in der Bärenhöhle Anfang des Monats, da war Sommer. Richtig und echt und so heiß, dass wir froh waren, uns unkompliziert abkühlen zu können im (groß-)elterlichen Garten - für irgendwelche Ausflüge war es nämlich zu heiß, und so haben wir sehr viel Zeit im Pool verbracht. Das war toll und insbesondere für die Kinder ein großer Spaß. Die waren da nur blaulippig und mit Runzelfingern und -füßen herauszukriegen.

Danke, Susi, dass ich bei euch sein durfte mit der ganzen Bande. Es war SO schön ♥
Sommersonne,…

Freitag, 21.08.2015, 10:15 Uhr Charité Berlin-Mitte - Heppi Bürsde

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... singt das Kind und lacht.
Seit Samstag schon, da hatte schließlich die große Schwester Geburtstag.
Heute war sie selber dran, die Mini. Zwei Jahre ist sie nun bei uns, und damit in dem Alter, in dem ihre Geschwister jeweils großer Bruder bzw. Schwester wurden. Sie nicht. Sie bleibt unser Nesthäkchen, unsere Kleinste, die Jüngste der Bande. Unglaublich, wie schnell das ging. Aus einem für unsere Verhältnisse recht kleinen Baby ist ein kleines Kind mit großem Dickschädel geworden.

War sie lange Zeit recht schweigsam, so plappert sie seit einigen Wochen deutlich erkennbar und täglich mehr. Der erste 3-Wort-Satz lautete "ich war des" und wird häufig benutzt, auch wenn sie den Unsinn, nach dessen Ursprung ich frage, im Zweifel gar nicht angestellt hat. Die Geschwister freut's, einzig die Liese hat schon erkannt, dass es gar nicht so cool ist, dass die Jüngste immer mehr spricht, weil "jetzt kann die Mini uns verpetzen, Mama".
Stimmt. Und vermutlich wird sie davo…

19. August 2011, 19:13 Uhr, Klinikum Berlin-Buch

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Sechs Jahre.
Ende der 41. Schwangerschaftswoche: "das Kind ist groß und schwer, und die Plazenta verkalkt langsam. Wir haben jetzt nicht mehr allzuviel Zeit, sie sollte sich allmählich auf den Weg machen. Bitte gehen Sie übermorgen in das Krankenhaus, in dem sie angemeldet sind, und lassen da ein CTG machen und sprechen die auf eine Einleitung an, wenn sich weiterhin nix tut". So verabschiedete sich die Frauenärztin in den Urlaub, und meine Stimmung hätte nicht nullpunktiger sein können. Ich hatte nämlich, wie so viele Frauen am Ende einer Schwangerschaft, einfach keine Lust mehr, dafür aber einen Riesenbauch und keine Nerven mehr. Aber meine zweite Tochter dachte gar nicht daran, sich in Bewegung zu setzen, so dass ich in der darauffolgenden Woche noch zweimal den Weg ins Krankenhaus antrat, um das fällige CTG machen zu lassen. Am Donnerstag dann die Besprechung zur Einleitung mit der Ärztin, die mich noch über das Wochenende hinaus vertrösten wollte, weil "morgen st…